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Waldtag mit der 5./6. Klasse der Dulliker Schule Vom Freitag, 06.06.08
Seit 1999 organisiert die Forstkommission der Bürgergemeinde mit der Schule von Dulliken regelmässig einen Waldtag für die 5./6. Klässler. Am letzten Freitag war alles durch die Forstkommission bestens vorbereitet und die Wetterprognose sagte einen meist trockenen Tag voraus. So haben sich die Schüler mit ihren Lehrern rechtzeitig beim Holzschopf eingefunden, erwartungsfroh und neugierig, was sie diesen Morgen erwartete. Forstkommission und Bürgergemeinde zeigten sich erfreut über den erneuten Waldtag mit der Schule und hiessen die muntere Schülerschar herzlich willkommen. Forstpräsident Guido Bärtschi begrüsste die Schüler und wünscht ihnen einen erlebnisreichen Tag. Kaum waren die Schüler in Gruppen eingeteilt und begaben sich zu den verschiedenen Posten, spielte das Wetter nicht mehr mit. Schade dass es nun den ganzen Morgen regnete. Die Hälfte der Schüler machte sich bereit, um den weggeworfenen Unrat auf und um den Engelberg, sowie an der Aare, dem Bannweg entlang und im Hardwald bei der Kiesgrube einzusammeln. Es ist unglaublich, wie viel „Ghüder" die Schüler eingesammelt haben. Von Alteisen, Pneus, Flaschen, alte Kleider, Schuhe, Papier und vielen andern Sachen konnten sie berichten. Die Jugendlichen gingen mit grossem Eifer an das Einsammeln von weggeworfenen Gegenständen und bis zum Schluss kam eine grosse Menge „Ghüder" zusammen. Bei den Gruppen zeigte sich denn auch einen gewissen Stolz, über die Menge Unrat, die gesammelt wurde. Der Gesichtsausdruck der Kinder sagte alles, „wer wirft nicht gebrauchte Gegenstände einfach in den Wald"? Die Jagdgesellschaft und die Revierforst vermittelten den Schülern Wissen über Waldbäume und Waldtiere. Revierförster Daniel Kleger und Forstmitarbeiter Markus Lüdi zeigten den Schülern auf dem Engelberg wie heute manuell und maschinell geholzt wird. Zuerst eine Demonstration, wie ein Baum von Hand mit der Motorsäge gefällt wird, und wie er sehr präzise in die gewollte Richtung fällt. Darauf eine sehr eindrückliche Vorführung mit dem „Vollernter" (eine Maschine die die Bäume fällt, in 4 – 5 m lange Stücke schneidet und gleichzeitig die Stämme entastet). Diese Allzweckmaschinen sind sehr geländegängig und können auch in steilem Gebiet zum Einsatz kommen. Auch der Ladewagen, nur von einem Mitarbeiter bedient, zeigt, wie er im schwierigen Gelände die schwersten Holzstämme aufladen kann. Die Vertreter der Jagdgesellschaft, Viktor Müller und Christian Widmer konnten den Schülern in der Waldlichtung zeigen, dass hier am frühen Morgen Wildtiere sich aufgehalten haben. Abgefressenes Gras und Grünpflanzen zeigten das ganz deutlich. Im Wald, etwas oberhalb der Lichtung, konnten die Schüler eine ganze Anzahl Dachshöhlen bestaunen. Jäger sein ist nicht nur auf die Jagd zu gehen, die meiste Zeit verbringen sie mit Hegen und Pflegen der Waldtiere wie auch den Schutz von Jungbäumen. Nach knapp zwei Stunden Einsatz hatten die Schüler, wie auch die Helfer eine „Znüni-Pause" mehr als verdient. Etwas ausruhen war sehr willkommen, bevor man mit den umgekehrten Aufgaben nochmals zwei Stunden in den Wald abmarschierte. Die Küchenmannschaft verwöhnte die muntere Schülerschar zum Mittagessen mit Bratwurst, Brot, und Eistee. Bürgerpräsident Jürg Friker bedankte sich herzlich bei den Kindern für Ihren Einsatz und hofft, dass Alle viele gute Eindrücke mit nach Hause nehmen können. Forst und Bürgergemeinde werden sich weiterhin bemühen, einen gut gepflegten Wald zu haben, damit sich Menschen und Tiere hier wohl fühlen.
Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen Eduard Hofer seitenanfang
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